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Kindertagesbetreuung und Schulen

Ansprechpartnerin für dieses Sachgebiet:

 

Frau Katja Hoffmann

Telefon: 033606 899 24

 

Amt Schlaubetal

Der Amtsdirektor                                                                                                                             Müllrose, 26. Mai 2020

 

 

Übergang zum eingeschränkten Regelbetrieb

 

Sehr geehrte Eltern,

 

der eingeschränkte Regelbetrieb bedeutet, dass die Ansprüche auf Kindertagesbetreuung nach SGB VII und KitaG noch nicht in vollem Umfang erfüllt werden können, jedoch eine Betreuung allen Kindern eröffnet werden soll.

 

Dies kann nur unter der Voraussetzung geschehen, dass ein adäquates Betreuungsangebot im Rahmen der Hygienevorgaben möglich ist. Die maximale Anzahl der Kinder wird dabei begrenzt durch die in der Eindämmungsverordnung genannten Gruppengrößen unter Berücksichtigung der Raumgrößen und die Vorgaben des Rahmenhygieneplans für Kindereinrichtungen.

 

Notfallbetreuungen haben jedoch weiterhin Vorrang vor dem eingeschränkten Regelbetrieb.

 

Da mit der Anzahl an Notfallbetreuungen bereits die, durch die o.g. Vorschriften, vorgegebene Kapazitätsgrenze erreicht ist, kann in keiner Kindertageseinrichtung des Amtes Schlaubetal ein Übergang in den eingeschränkten Regelbetrieb erfolgen.

 

Das Wunsch- und Wahlrecht der Eltern bzw. Leistungsberechtigten ist im Rahmen der eingeschränkten Regelbetreuung aus Gründen des Infektionsschutzgesetzes eingeschränkt. Die Eltern sollen sich die Kindertagesstätte auswählen können, jedoch kann durch den Landkreis auch eine Kindertagesstätte verbindlich vorgegeben werden, die für eine eingeschränkte Regelbetreuung zur Verfügung steht.

 

Eine vollständige Regelbetreuung ist erst möglich, wenn alle Einschränkungen des Infektionsschutzrechtes entfallen und die Betreuungsansprüche wieder voll greifen.

 

Unter den vorgegebenen Rahmenbedingungen kann ich Ihnen keine positiveren Nachrichten übermitteln. Ich bitte um Ihr Verständnis.

 

Bleiben Sie und Ihre Familie gesund!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

P. Grunow

Stellvertretender Amtsdirektor

 

Übergang zum eingeschränkten Regelbetrieb - Kindertagsbetreuung

 

Elternbrief:    Kinder haben Rechte

Auch zu Hause wollen Kinder toben und spielen, dabei geht es selten geräuschlos zu. Nachbarn wollen oft lieber ihre Ruhe haben – da kann es schon mal zu Konflikten kommen. Rücksichtnahme heißt die Lösung, die aber nicht nur für Kinder, sondern genauso auch für Erwachsene gilt. So haben Gerichte entschieden:

Wo drei oder mehr Familien wohnen, muss ein Spielplatz sein, und die Anwohner müssen sich damit abfinden, dass man Kinder nicht auf „leise“ stellen kann. Wo Kinder sind darf gespielt, gelacht und auch geschrien werden, ein Kind darf musizieren und andere Kinder zu Besuch haben – auch im Garten und Hof. Eltern dürfen für ihr Kind einen Sandkasten aufstellen und eine Klingel tiefer legen, damit es selbständig ins Haus kann. Fahrräder dürfen im Hof, Hausflur oder Keller abgestellt werden, wenn sie nicht die Fluchtwege versperren. Die Ruhezeiten (13-15 Uhr und 22-7 Uhr) sollten auch Kinder einhalten.

Gute Nachbarschaft ist meistens gar nicht so schwer. Sollte sich in Ihrer Nachbarschaft ein Konflikt anbahnen, ziehen Sie sich nicht zurück. Klingeln Sie beim Nachbarn, bieten Sie ein Gespräch an oder machen Sie einen Lösungsvorschlag. Dann können größere Streitigkeiten meist verhindert werden.

Die kostenlose Verteilung der ANE-Elternbriefe im Land Brandenburg wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF). Interessierte Brandenburger Eltern können diesen und alle weiteren Briefe kostenfrei über die Internetpräsenz des Arbeitskreises Neue Erziehung e. V. www.ane.de, oder per Email an , über eine Sammelbestellung in Ihrer Kita oder per Telefon 030-259006-35 bestellen. Die Elternbriefe kommen altersentsprechend bis zum 8. Geburtstag in regelmäßigen Abständen nach Hause, auch für Geschwisterkinder.

 

Sabine Spelda

Elternbriefe Brandenburg

 

Elternbrief 20 - 2 Jahre, 4 Monate: Kinder haben Rechte