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Amt Schlaubetal

Die Amtsdirektorin                                                                             Müllrose, 20. 09. 2016                                                                            

In der Amtsverwaltung des Amtes Schlaubetal ist ein weiterer Zuwendungsbescheid für die Sanierung der Außenhülle des Bauhofgebäudes im OT Fünfeichen der Gemeinde Schlaubetal eingetroffen.

 

Jahrelang hat die Gemeinde Schlaubetal auf eine Zuwendung gehofft.

Nun hat sich die Arbeit der Amtsverwaltung des Amtes Schlaubetal für die jahrelange Beantragung gelohnt. Vom Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung liegt jetzt ein Zuwendungsbescheid in Höhe von 108 T€ vor. Die Kostenschätzung für Sanierung der Außenhülle des Bauhofgebäudes liegt bei 160,4 T€.

 

Der Bauhof der Gemeinde Schlaubetal befindet sich an der Kieselwitzer Straße. Im OT Fünfeichen. Bei dem Gebäudekomplex handelt es sich um eine am früheren Ortsrand gelegene massive Scheuen- und Stallanlage, die das Grundstück straßenbegleitend abgrenzt. Ziel der geplanten Maßnahme ist es, durch die Sanierung der Außenhülle, diese Gebäudeanlage, in ihrer ursprünglichen Art im Ort zu erhalten und die ortsbild-prägende Bedeutung zu verbessern.

Wer das Gebäude kennt weiß, dass umfangreiche Sanierungsarbeiten erforderlich sind.

 

Die Maßnahme soll in 2016/2017 vorbereitet und umgesetzt werden.

Die erforderlichen Eigenanteile sind im Haushalt der Gemeinde Schlaubetal berücksichtigt.

 

Ilka Matuschke

Amtsdirektorin


 

 

Amt Schlaubetal

Die Amtsdirektorin                                                                             Müllrose, 14. 09. 2016

 

 

In der Amtsverwaltung des Amtes Schlaubetal ist ein Zuwendungsbescheid für den Ausbau der Kieselwitzer Straße im OT Fünfeichen der Gemeinde Schlaubetal eingetroffen.

 

Zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden, wurde durch das Land Brandenburg der Antrag der Amtsverwaltung auf eine Zuwendung für den Ausbau der Kieselwitzer Straße im OT Fünfeichen, Gemeinde Schlaubetal, positiv beschieden.

Das Straßenbauvorhaben umfasst eine Länge von ca. 200 Metern, die neu gestaltet werden. Es handelt sich hierbei um die Verbindungsstraße, die südlich an der Bundestraße B 246, Ernst-Thälmann-Straße beginnt und im Bereich der Kreisstraße, Förstereistraße endet.

Diese Straße hat nicht nur für die Gemeinde eine hohe Bedeutung, sondern auch überörtlich. Sie verbindet die B 246 und die K6708 und stellt weiterführend auch eine wichtige Verbindung zwischen den Landesstraße L37 und der L 43 dar.

Bei der Planung sind die Erhaltung des bestehenden Gehweges und die Anpassung der Straße an diesen berücksichtigt. Im Zusammenhang mit dieser Maßnahme soll zudem die Anpassung und Angleichung der Auffahrten (Thomas-Müntzer-Str. und Friedensstr.) auf die Kreisstraße verbessert werden. Für die Entwässerung der Straße wird der Dorfteich miteinbezogen.

Die Kosten belaufen sich auf ca. 188 T€, auf die eine Zuwendung in Höhe von 152,0T€ erteilt wurde.

Bereits 2008 wurde in der Gemeindevertretung über den ersten Entwurf beraten. Auf dieser Grundlage konnte dann die Beantragung der Förderung erfolgen.

 Nun ist es soweit, der Zuwendungsbescheid liegt der Amtsverwaltung vor.

Die Maßnahme wird in 2016/2017 vorbereitet und realisiert.

 

Ilka Matuschke

Amtsdirekorin


 

 
 
 

Amt Schlaubetal

Die Amtsdirektorin                                                                                  Müllrose, 01. 08. 2016

 

Übergabe eines neuen Feuerwehrfahrzeuges der Freiwilligen Feuerwehr

des Amtes Schlaubetal

 

Die Freiwillige Feuerwehr des Amtes Schlaubetal verfügt über einen Gerätewagen Logistik 2. Nach einem Jahr Wartezeit wurde das neue Fahrzeug am 29. Juli 2016 von der Amtsdirektorin Ilka Matuschke und dem Amtsbrandmeister Heiko Schwarz an den Müllroser Ortswehrführer Christian Weiß feierlich übergeben. Auf dem Gerätewagen befinden sich 9 Rollcontainer zur Aufnahme von Geräten. Der Amtsausschuss des Amtes Schlaubetal hat am 14.Juli 2015 die Auftragsvergabe in Höhe von 202.300 € beschlossen.

Für weitere 42.000 € wurde eine entsprechende Beladung angeschafft. Dazu gehören ein Stromerzeuger, Leitern, Tauchpumpe, Schlauchboot, Schläuche und weitere Teile zur technischen Hilfeleistung.

Stationiert ist das Fahrzeug in der Ortswehr Müllrose.

Die Kameraden sprechen von einem Allroundfahrzeug der Feuerwehr. Durch die Rollcontainer kann sehr schnell das Fahrzeug für die unterschiedlichen Einsätze umgerüstet werden. Eine kompakte Bündelung von vielen technischen Hilfsgeräten steht den Ortswehren bei ihren Einsätzen zur Verfügung.

Die Amtsdirektorin Ilka Matuschke bedankt sich im Namen der Kameraden bei den anwesenden Amtsausschussmitgliedern des Amtes Schlaubetal für die Bereitstellung der finanziellen Mittel. Bei der Viertelmillion Euro handelt es sich um Eigenmittel aus dem Amtshaushalt.

 

Ilka Matuschke

Amtsdirektorin Amt Schlaubetal

 

Übergabe des Fahrzeugschlüssels   Gerätewagen Logisitk

 

Fahrzeugflotte

 
 

Amt Schlaubetal

Die Amtsdirektorin                                                                              Müllrose, 1. August 2016

 

7. Fußball-Turnier um den Pokal der Amtsdirektorin

 

Die drei Fußballmannschaften Müllroser SV 1898 e. V., VfB 1998 Fünfeichen e. V. und

SV „Astoria“ Rießen e. V. haben am 29. Juli 2016 um den Pokal der Amtsdirektorin gespielt.

In diesem Jahr wurde der Cup von dem Müllroser SV organisiert. Erstmalig wurde dieser 2010 hier ins Leben gerufen. Das Freundschaftsspiel ist zu einer festen Tradition geworden. Im Wechsel ist jedes Jahr ein anderer Verein Gastgeber.

Im siebenten Jahr zur Folge die gleiche Reihenfolge bei der Platzierung:

 

            Müllroser SV 1898 e. V. – VfB 1998 Fünfeichen e. V. -  SV „Astoria“ Rießen e. V.

            Müllroser SV   : Astoria Rießen          4:0

            Müllroser SV   :  VfB Fünfeichen        1:0

            Astoria Rießen :  VfB Fünfeichen       0:2      

 

Mein Dank gilt dem Müllroser SV für die Vorbereitung des Abends, welcher beim Flutlicht endete. Den verletzten Spielern wünsche ich gute Besserung und baldige Genesung.

Ich wünsche allen Mannschaften viel Erfolg für die neue Fußballsaison.

 

Ihre

Ilka Matuschke

Amtsdirektorin

 
 

 


Amt Schlaubetal

Die Amtsdirektorin

 

Amtsdirektorin Ilka Matuschke       

Foto: Knut Leeder

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

 

seit Wochen erleben Sie in unserer regionalen Presse einseitige Berichterstattungen zur Arbeit der Amtsverwaltung, die immer mehr personifiziert werden.

 

Als interessierte Bürger am Geschehen in Ihrer Heimat machen Sie sich bestimmt Ihr eigenes Bild. Sicherlich haben Sie eine ganz persönliche  Wahrnehmung zu dem, was in den letzten Jahren in Müllrose und dem Schlaubetal passiert ist, was sich in den letzten Jahren entwickelt hat bzw. positiv gewachsen ist. Ich bin der Meinung, dass wir darauf stolz sein können.

 

Für mich zählen immer die Ergebnisse der inhaltlichen Arbeit, nicht die Art und Weise der Selbstdarstellung. In den sieben Jahren meiner Amtstätigkeit ist es mir gelungen, eine gut strukturierte und bürgernahe Amtsverwaltung aufzubauen, die mit zahlreichen Nachfolgeeinrichtungen, wie z.B.  Schule, KITA, Haus des Gastes… effektiv zusammenarbeitet und zielorientiert kooperiert.

 

Mit Stolz blicke ich auf die gemeinsam geleistete Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter meiner Leitung zurück.

 

Bitte entscheiden Sie selbst, wo aus Ihrer Sicht die Wahrheit liegt, vielleicht auch unter dem Gesichtspunkt, dass es auffällig ist, dass die Arbeit keiner anderen Amtsverwaltung so öffentlich diskutiert wird.

 

Ilka Matuschke

Amtsdirektorin

Müllrose, 10. Juni 2016

 


 

Amt Schlaubetal

Die Amtsdirektorin                                            

         

Schließung Haus des Gastes

Aus für Tourismus in Müllrose und im Schlaubetal auf den Weg gebracht

Stadtverordnetenversammlung Müllrose legt mit Beschlussfassung Grundlage zur Schließung Haus des Gastes

 

Der ehrenamtliche Bürgermeister Detlef Meine, die SPD-Fraktion und Die Linken brachten den Antrag ein, den Zuschuss an das Amt Schlaubetal für den Tourismus zu streichen.

Mit 7 Ja-, 6 Nein-Stimmen und einer Enthaltung fassten die Stadtverordneten Müllrose in ihrer Sitzung am 03.05.2016 den Beschluss, den Zuschuss an das Amt Schlaubetal für den Tourismus zu streichen.

 

Die Fraktion der Linken und die Fraktion der SPD brachten den Antrag im Rahmen der Planung für den Haushalt 2016 ein.

 

Seitens der Amtsdirektorin Ilka Matuschke wurden die Stadtverordneten über die Konsequenzen informiert:

„Die Stadt hat die Umsetzung der Erholungsort-Entwicklungskonzeption der Stadt Müllrose vom 10.09.2013 mit der inhaltlich strategischen Ausrichtung beschlossen.

Wesentliche Voraussetzung für einen Erholungsort ist die Betreibung einer

Tourismus-Information. Die Mitarbeiter der Schlaubetal-Information im Haus des Gastes sind Angestellte des Amtes Schlaubetal.

 

Die Tourismus-Information nimmt unter anderem die Aufgaben für die Stadt Müllrose wahr:

 

- Anlaufstelle / Ansprechpartner für Besucher, Gäste und Einwohner

- Informationen (Vermarktung) über städtische Veranstaltungen, Ausflugsziele und Wandermöglichkeiten, Übernachtungsmöglichkeiten usw.

- Absicherung der Öffnungszeiten des Museums (gegenseitiges Vertretungsverhältnis)

- Kartenverkauf für Veranstaltungen, Eintrittsgelder Museum, Gästeführungen u.a.

 

Die Streichung des Zuschusses als Transferleistung zwischen der Stadt Müllrose und dem Amt Schlaubetal bedeutet Vertragsbruch mit dem Amt Schlaubetal, mit der Konsequenz, dass die Leistungen durch die Mitarbeiter des Amtes letztendlich nicht mehr erbracht werden. Fällt die finanzielle Beteiligung durch die Stadt Müllrose an das Amt Schlaubetal weg, wird die Tourismus-Information im Haus des Gastes geschlossen.

 

Mit der Schließung sind das Haus des Gastes und somit auch das Museum nicht mehr öffentlich zugänglich.

 

Das Tourismusmanagement und -marketing für den Erholungsort und für das Schlaubetal werden eingestellt. Der Stadt wird der Titel „Staatlich anerkannter Erholungsort" aberkannt. Sämtliche Zertifizierungen und Tourismusprojekte werden rückabgewickelt. Der Erholungsort Müllrose kann nicht als eigenständige touristische Einheit existieren. Der Tourismus für die Stadt ist nur als gemeinschaftliche Aufgabe mit dem Amt Schlaubetal realisierbar. Das hat wirtschaftliche Auswirkungen auf die gesamte Region."

 

Ilka Matuschke

Amtsdirektorin

 

Müllrose,  12. Mai 2016


 

Amt Schlaubetal

Die Amtsdirektorin

 

Durch die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Müllrose ist der Personalkostenzuschuss für das Haus des Gastes gestrichen

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

 

Der Antrag der Fraktion der Linken und der SPD in der Stadtverordnetenversammlung am 03. Mai 2016 zur Streichung des Personalkostenzuschusses für das Haus des Gastes in Höhe von 40.000 € hat die Bürgerschaft zu Fragen veranlasst.

 

Wie ist die Beschlusslage?

Am 18. September 2012 fasste die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Müllrose einstimmig folgenden Beschluss:

„Die Stadtverordnetenversammlung beschließt die Antragstellung zur Umgliederung der Stelle Tourismus vom Stellenplan der Stadt Müllrose zum Stellenplan des Amtes Schlaubetal. Maßgeblich für die Umsetzung des Beschlusses ist die Entscheidung des Amtsausschusses, die Stelle im Stellenplan des Amtes aufzunehmen.

Die Stadtverordnetenversammlung beschließt einen Personalkostenzuschuss für eine volle Stelle mit der Entgeltgruppe 6 unter dem Produktkonto 57500 zukünftig im Haushalt der Stadt Müllrose einzuplanen.

Der notwendige Verwaltungsaufwand für den Titel „Staatlich anerkannter Erholungsort“ ist durch diese Personalstelle abzusichern.“

 

Der Amtsausschuss des Amtes Schlaubetal hat sich mit dem Antrag der Stadt Müllrose beschäftigt. Es wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, welche intensiv die Personalstruktur und das Aufgabenspektrum im Haus des Gastes untersucht und analysiert hat.

Die Arbeitsgruppe hatte dem Amtsausschuss und der Stadtverordnetenversammlung eine gemeinsame Beratung beider Gremien empfohlen.

Die gemeinsame Beratung fand am 26. September 2013 statt.

In dieser Beratung positionieren sich Amtsausschuss und Stadtverordnetenversammlung, dass die Stelle Tourismus in den Stellenplan des Amtes gehört. Der Tourismus soll als wirtschaftliches Standbein erhalten bleiben.

 

Durch den Amtsausschuss erfolgte am 26. November 2013 folgende Beschlussfassung:

„Der Amtsausschuss des Amtes Schlaubetal beschließt die Umsetzung der beiliegenden Tourismus Struktur-Variante. Dafür ist von der Stadt Müllrose ein jährlicher Zuschuss entsprechend der Kostensplittung (Anlage 3) nach tatsächlichen Kosten an das Amt Schlaubetal zu zahlen. Die Stelle Tourismusmanagement Amt ist ab dem Haushaltsjahr 2014 im Stellenplan des Amtes nachzuweisen.“

Diese Anlage beinhaltet 30% der Personalkosten für die Stelle Tourismus/Kulturförderung, Tourismusmanagement und 50% der Personalkosten für die Stelle Tourismusinformation.

Diese beiden Anteile ergeben 40.000 € Personalkostenzuschuss der Stadt an das Amt Durch die Umsetzung des Beschlusses hat die Stadt Müllrose eine Kostenersparnis von 20.000 € erzielt.

 

Finanzierung  und Organisation der Kulturveranstaltungen

Die Organisation und Durchführung von Kulturveranstaltungen ist keine Pflichtaufgabe

einer Kommune. Es ist keine durch Gesetz oder Verordnung übertragene Weisungsaufgabe eines Amtes (§135 BbgKverf). Keine Kommune hat einen Beschluss zur Übertragung dieser Aufgabe an das Amt beschlossen.

Die Gemeinden organisieren ihre Feste und Kulturveranstaltungen in Eigenregie mit den ehrenamtlichen Bürgermeistern, den ortsansässigen Vereinen sowie sonstigen Institutionen.

Die Kosten trägt jede Gemeinde selbst und stellt die Mittel im Gemeindehaushalt bereit.

Über die Verwaltung des Amtes erfolgen die Unterzeichnung der Verträge, die ordnungsbehördlichen Genehmigungen und die kassenmäßige Abwicklung.

 

Die Stadt Müllrose ist staatlich anerkannter Erholungsort und muss ein Kulturangebot und Veranstaltungen anbieten. Im Rahmen der Kulturförderung ist es in den letzten Jahren gelungen, dass auch Unternehmen eigene Veranstaltungen durchführen. 

Leistungsträger konnten für die Einbeziehung von Veranstaltungen der Stadt gewonnen werden. Es ist kein Selbstläufer, dass die Ausrichtung der Veranstaltungen, im Sinne der „Erholungsort-Entwicklungskonzeption Stadt Müllrose 2025“, erfolgen. Die gesamte konzeptionelle Arbeit, Kontaktpflege, Koordinierung und Vermarktung erfolgen über einen Teil des Personalkostenzuschusses.

 

Im Namen der Stadt Müllrose werden auch eigene Veranstaltungen durchgeführt. Die Müllroser Seekonzerte, Müllroser Zapfenstreich, Serenade am See, Kabarettveranstaltungen und Müllroser Weihnachtskonzert stehen hier beispielhaft. Die Absicherung der Durchführung erfolgt durch eine Halbtagskraft der Stadt Müllrose.

Die Durchführung der Großveranstaltungen See- und Weihnachtszauber kann mit dem vorhandenen Personal nicht abgesichert werden. Die Umsetzung der Feste erfolgte in den letzten Jahren mit Mehrstunden, Einsatz von Honorarkräften und im letzten Jahr mit Unterstützung einer Agentur. Auch hier ist eine Koordinierung erforderlich, was ein Teil des Personalkostenzuschusses beinhaltet.

Bei den Großveranstaltungen konnte sich durch die jährlichen Veränderungen der Voraussetzungen keine Kontinuität entwickeln.

 

Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung am 02. Februar 2016 einstimmig folgenden Beschluss gefasst:

„Die Stadtverordnetenversammlung beschließt die Durchführung der Müllroser Großveranstaltungen

 

1. Müllroser Seezauber

2. Müllroser Weihnachtszauber

 

im Jahr 2016 zu den traditionellen Terminen. Die Veranstaltungen sind in den Veranstaltungsplan der Stadt Müllrose aufzunehmen. Die Stadt Müllrose stellt die finanziellen Mittel für die Durchführung der Veranstaltungen zur Verfügung. Dieser Beschluss ist auch für die Folgejahre bindend. Über die Kulturveranstaltungen der Stadt Müllrose wird im Vorfeld der Ausschuss beraten.“ Der Hauptausschuss der Stadt Müllrose hat für die nächsten 3 Jahre die Feste an eine Agentur vergeben. Mit der Vergabe ist im Haushalt der Stadt Müllrose eine Ersparnis fegenüber der Vorjahre möglich. 

 

Wo liegen die Ursachen in den unterschiedlichen Diskussionen?

Von Seiten der Fraktion der SPD, Der Linken und des ehrenamtlichen Bürgermeisters der Stadt Müllrose wurde der Antrag gestellt, den Personalkostenzuschuss in Höhe von 40.000 € zu streichen.

 

Begründung:

Das Amt nimmt nicht die vollen Aufgaben zur Erfüllung des Titels „Erholungsort“ für die Stadt Müllrose wahr. Die Stelleninhaberin, welche auf Grund der Beschlüsse aus den Jahren 2012/2013 von der Stadt zum Amt gewechselt hat, soll alle Veranstaltungen der Stadt vorbereiten und durchführen.

 

Der Personalkostenzuschuss bezieht sich auf 30% der benannten Stelleninhaberin und 50% einer Stelle für die Tourismusinformation, so die Beschlusslage.

Die Stadt Müllrose ist für die Organisation und Durchführung der Veranstaltungen selbst verantwortlich. Die Ausrichtung und die Anzahl der Kulturveranstaltungen richten sich nach der personellen und finanziellen Ausstattung durch die Stadt.

Die Untersuchungen und Informationen der Verwaltung, dass die vorhandenen

Kapazitäten personell ausgeschöpft sind, werden ignoriert.

 

Von Seiten der Stadt wird dem Amt eine Nichterfüllung der Aufgaben vorgeworfen.

Die Großveranstaltungen der Stadt Müllrose fanden in den letzten Jahren statt und werden auch in diesem Jahr durchgeführt. Jedes Jahr wurde eine Lösung gesucht und gefunden.

 

Was sind die Folgen durch den Einbehalt des Personalkostenzuschusses?

Durch die Verwaltung wurde für die Haushaltberatung am 03. Mai 2016 der Stadtverordnetenversammlung eine Information zu den Konsequenzen bei Einbehalt des Personalkostenzuschusses vorgelegt.

„Die Stadt hat die Umsetzung der Erholungsort-Entwicklungskonzeption der Stadt Müllrose vom 10.09.2013 mit der inhaltlich strategischen Ausrichtung beschlossen.

Wesentliche Voraussetzung für einen Erholungsort ist die Betreibung einer  

Tourismus-Information. Die Mitarbeiter der Schlaubetal-Information im Haus des Gastes sind Angestellte des Amtes Schlaubetal.

Die Tourismus-Information nimmt unter anderem die Aufgaben für die Stadt Müllrose wahr:

  • Anlaufstelle / Ansprechpartner für Besucher, Gäste und Einwohner

  • Informationen (Vermarktung) über städtische Veranstaltungen, Ausflugsziele und Wandermöglichkeiten, Übernachtungsmöglichkeiten usw.

  • Absicherung der Öffnungszeiten des Museums (gegenseitiges Vertretungsverhältnis)

  • Kartenverkauf für Veranstaltungen, Eintrittsgelder Museum, Gästeführungen u.a.

    Die Streichung des Zuschusses als Transferleistung zwischen der Stadt Müllrose und dem Amt Schlaubetal bedeutet Vertragsbruch mit dem Amt Schlaubetal, mit der  Konsequenz, dass die Leistungen durch die Mitarbeiter des Amtes letztendlich nicht mehr erbracht werden.

    Fällt die finanzielle Beteiligung durch die Stadt Müllrose an das Amt Schlaubetal weg, wird die Tourismus-Information im Haus des Gastes geschlossen. Mit der Schließung sind das Haus des Gastes und somit auch das Museum nicht mehr öffentlich zugänglich. Das Tourismusmanagement und -marketing für den Erholungsort und für das Schlaubetal werden eingestellt. Der Stadt wird der Titel „Staatlich anerkannter Erholungsort“ aberkannt. Sämtliche Zertifizierungen und Tourismusprojekte werden rückabgewickelt. Der Erholungsort Müllrose kann nicht als eigenständige touristische Einheit existieren. Der Tourismus für die Stadt ist nur als gemeinschaftliche Aufgabe mit dem Amt Schlaubetal realisierbar. Das hat wirtschaftliche Auswirkungen auf die gesamte Region.“

     

    Das Haus des Gastes

    Mit der Fertigstellung und Einweihung des Haus des Gastes im Erholungsort Müllrose wurde 1997 im Land Brandenburg von einem „Pilotprojekt“ gesprochen.

    Doch, was verbirgt sich hinter diesem „Pilotprojekt“?

    Was unterscheidet das Haus des Gastes von anderen öffentlichen Einrichtungen?

    Im Haus des Gastes befinden sich mehrere Einrichtungen unter einem Dach.

    Das sind die Schlaubetal-Information und das Heimatmuseum der Stadt Müllrose sowie die vielfältigen Aufgaben für die Bereiche Tourismusmanagement und –marketing. Nicht zu vergessen ist die Tourismusförderung im Rahmen der Wirtschaftsförderung für den gesamten Bereich des Amtes Schlaubetal. Hier werden die Aufgaben für den Titel „Erholungsort Müllrose“ umgesetzt. Die Organisation und Koordinierung von Kulturveranstaltungen für die Stadt Müllrose sind Bestandteil in dieser Einrichtung.

    Im Haus des Gastes befinden sich auch der Sitz und die Geschäftsstelle des Tourismusvereins Schlaubetal-Marketing e.V. (TMS e.V.).

    Die Remise und das historische Feuerwehrgerätehaus mit Schlauchturm der Stadt Müllrose sind dem Haus als weitere Außenstellen angegliedert.

    Die Mitarbeiterinnen sind Angestellte des Amtes Schlaubetal und der Stadt Müllrose.

    Durch die Einrichtung werden umfangreiche kultur-touristische Aufgaben für die Stadt Müllrose und das Amt Schlaubetal sowie für den TMS e.V. wahrgenommen und vernetzt.

    Diese Struktur und enge Vernetzung der Aufgaben und der Mitarbeiter für die drei Träger Amt, Stadt und Tourismusverein sind im Land Brandenburg einzigartig.

    Trotz Ämterstruktur, hat die Einrichtung „Haus des Gastes“ über Jahre bewiesen, dass eine Verknüpfung und Vernetzung in der praktischen Arbeit möglich ist. 

    Im Land Brandenburg wurde zum Jahresanfang 2016 die Studie „Zukunft der Tourismus-Informationen“ gestartet. Die „Schlaubetal-Information“ ist eine von sechs Pilotstandorten im Land. In der hiesigen Struktur sieht man ein zukunftsfähiges Modell zur Finanzierung und Organisation des Tourismus in Brandenburg.

    Die Fraktion der SPD und der ehrenamtliche Bürgermeister Detelf Meine greifen die Amtsverwaltung über die Presse öffentlich an und sprechen von Irreführung, Parolen und Sabotage

  • Touristisch läuft der Saisonstart im Schlaubetal auf Hochtouren. Die Kulturveranstaltungen der Stadt Müllrose sind alle in Vorbereitung. Die Bewohner und Gäste der Stadt Müllrose freuen sich über die Entwicklung des Erholungsortes und deren Ansehen und Aussehen.

    Genau in diesem Moment werden im Rahmen der geplanten Beschlussfassung zum Haushalt 2016 der Stadt Müllrose und zum 1. Nachtragshaushalt 2016 des Amtes

    Schlaubetal dem Amt 40.000 € Personalkostenzuschuss entzogen. Der Amtsausschuss und die Verwaltung haben auf den Beschluss der SVV vertraut und den Ertrag von 40.000 € im Amtshaushalt eingestellt. Der Amtsausschuss muss sich jetzt mit der neuen Situation befassen.

    An diesem Personalkostenzuschuss hängen Arbeitskräfte, die tariflich gebunden sind.

     

    Folgen, wenn die Stadt die Zahlung an das Amt einbehält

    Der Personalkostenzuschuss beinhaltet nicht die Durchführung der Großveranstaltungen für die Stadt Müllrose.

    Die Konsequenzen bei Wegfall des Zuschusses wurden der Stadtverordnetenversammlung aufgezeigt. Herrn Meine und Herrn Friebel sind die Verwaltungszusammenhänge bekannt!

     

    Bereits bei Wegfall von nur einer Arbeitskraft oder Reduzierung der Stunden ist eine Minimierung der Leistung die Folge.

    Die Wettbewerbsfähigkeit der Schlaubetal-Information und die Anforderungen für eine qualifizierte Tourismusinformation sind nicht mehr gegeben.

     

    Eine Rückabwicklung des Aufgabenfeldes Tourismus und eine Kündigung des Personals in der Saison sind unrealistisch. Der Personalkostenzuschuss bezieht sich auf einen Jahreszuschuss. Ein Zusatz zum Antrag der Stadt, dass der Einbehalt erst ab 2017 erfolgt, wurde bei der Beratung durch die Stadtverordnetenversammlung am 03. Mai 2016 abgelehnt.  

     

    Der Amtsausschuss entscheidet über die Schließung der Schlaubetal-Information.

    Die Aussagen des ehrenamtlichen Bürgermeisters Detlef Meine in der MOZ vom 10. Mai 2016 sind nicht korrekt.

    Die Stadt Müllrose beschäftigt kein eigenes Personal für eine Tourismusinformation.

    Die Notwendigkeit einer Tourismusinformation für den Titel „Erholungsort“ ist bekannt.

    Die Stadt Müllrose als Erholungsort muss in einem Tourismusverband vertreten sein.

    Diese Vertretung erfolgt über das Personal des Amtes.

     

    Eine Irreführung von Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung ist erfolgt, in dem der Personalkostenzuschuss mit den Großveranstaltungen in Verbindung gebracht wird.

     

    Um eine sachliche Diskussion zu führen, hat jedes Mitglied der Stadtverordnetenversammlung erneut die Möglichkeit sich das Tagesgeschäft im Haus des Gastes anzuschauen. Die Struktur „Haus des Gastes“ habe ich der Stadtverordnetenversammlung in einer Sondersitzung im Vorjahr erläutert und die Unterlagen sind verteilt.

     

    Für den 23. Mai 2016 habe ich den Amtsausschuss und die Stadtverordnetenversammlung zu einer gemeinsamen Beratung geladen.

     

    Ich erwarte, dass sich die Stadtverordnetenversammlung an die gefassten Beschlüsse hält.

    Meiner Aufgabe als Amtsdirektorin bin ich nachgekommen. Die Folgen bei einer geänderten Beschlusslage habe ich den Amtsausschussmitgliedern und der Stadtverordnetenversammlung aufgezeigt.

     

    Mit dem Haus des Gastes haben das Amt Schlaubetal und der Erholungsort Müllrose eine leistungsfähige Einrichtung. Die Erfüllung der kultur-touristischen Aufgaben ist mit der jetzigen Struktur die kostengünstigste Variante für Stadt und Amt.

     

    Die Stadtverordnetenversammlung und der Amtsausschuss haben sich für den Tourismus als Wirtschaftsstandbein und für den Erhalt des Titels „Erholungsort“ ausgesprochen. Diese Beschlüsse sind für mich als Amtsdirektorin relevant und bindend gewesen.

     

     

     

    Ilka Matuschke

    Amtsdirektorin

 

       Müllrose, 19. Mai 2016